Newsletter 14/2003 - Juli






Neues Gewinnspiel!!!

"Nächstes Gewinnspiel am 30.09.2003"

Bei unserem neuen Gewinnspiel haben Sie die Möglichkeit 2 mal im Jahr (jedes halbe Jahr) einen Einkaufsgutschein im Wert von 45 € zu gewinnen. Der Gutschein kann in der Goldschmiede Heidecker bei Anfertigungen, Reparaturen oder ähnlichem verwendet werden. Vielleicht finden Sie auch etwas interressantes in unserem Shop.

Hier geht es zum Gewinnspiel





Newsletter via Mail



Sie möchten jeden Monat auf dem Laufenden sein und auch unseren Newsletter bekommen wenn Sie bisher noch nicht auf unserer Seite nachgesehen haben. Kein Problem, tragen Sie in das untere Feld einfach Ihre eMailAdresse ein und schon bekommen Sie den Letter - bei Erscheinung auf diesen Seite - automatisch via Mail zugesendet.

E-Mail-Adresse:







Artikel



"Et Salzfass is weg!"

Das Salzfass! Einst vom sagenumwobenen Bildhauer und Goldschmied Benvenuto Cellini gefertigt, geisterte kunstgeschichtlich betrachtet durch die Berufsschule und den Meisterkurs.
Nicht mal ein Bild wurde uns zugänglich gemacht, geschweige uns der Mensch Cellini irgendwie nahe gebracht. Dabei gehörte er zu den ersten Promis, die Ihre Memoiren aufgeschrieben haben und das zu Zeit der Renaissance. Er wurde 1500 in Florenz geboren und starb am 14.02.1571 ebenfalls in Florenz. Wolfgang von Goethe hat seine Lebensgeschichte ins Deutsche übersetzt.
Doch zurück zum Salzfass. Es ist die einzige Goldschmiedearbeit des Benvenuto Cellini, die uns offiziell erhalten blieb. Dieses kostbare Tafelgerät war eine Auftragsarbeit für König Franz I. von Frankreich. Cellini arbeitet drei Jahre an dem Meisterwerk in Gold (1540-1543). Es besteht in der Hauptsache aus zwei Figuren (Männlein und Weiblein, nackt natürlich) und allerlei Beiwerk auf einem Sockel, aber meine Beschreibung gleitet ins Respektlose ab, also zitiere ich den Meister selbst:
… um zu zeigen, wie das Meer sich mit der Erde verbindet, machte ich zwei Figuren einen guten Palm groß, die mit verschränkten Füßen gegeneinander saßen, so wie man die Arme des Meeres in die Erde hineinlaufen sieht. Das Meer als Mann gebildet hielt ein reich gearbeitetes Schiff, welches Salz genug fassen konnte, darunter hatte ich vier Seepferde angebracht und der Figur in die rechte Hand den Dreizack gegeben; die Erde hatte ich weiblich gebildet, von so schöner Gestalt und so anmutig, als ich nur wusste und konnte. Ich hatte neben ihr einen reichen, verzierten Tempel auf den Boden gestellt, der den Pfeffer enthalten sollte… auf ihrer Seite waren die schönsten Tiere vorgestellt, die die Erde hervorbringt…(Zitatende). Freihändig getrieben ist diese allegorische Darstellung der Erde handwerkliche Höchstleistung und heute nicht mehr nachzuvollziehen. Ihr Wert beläuft sich auf geschätzte 50 Mio. Euro.
Doch kurz zur Geschichte zurück: König Karl IX. schenkte das Salzfass dem Erzherzog Ferdinand II. von Tirol für Verdienste bei seiner Vertretung im Regierungsgeschäften, als der König die Erzherzogin Elisabeth ehelichte. So landete das gute Stück in Österreich und war bis vor kurzem auch noch dort, nämlich im Kunsthistorischen Museum in Wien.
Jedermann konnte den Tafelaufsatz bewundern, bis zum10. Mai dieses Jahres. In der Nacht vom 10 auf den 11.05.2003 wurde das Salzfass schlicht entwendet. Dabei war es mit moderner Technik gesichert. Der schützende Glassturz war mit einem Bewegungsmelder versehen, der auch bei Zerstörung einen Alarm auslöste, dach die Wachmannschaft reagierte zunächst nicht, weil es im Vorfeld etliche Fehlalarme gegeben hatte. Der Abnutzungseffekt ist verständlich.
Also das Salzfass ist weg und sonst nichts aus dem so genannten "Raffaelraum" wo es untergebracht war. In Wien wird über Auftraggeber aus Übersee spekuliert. Interessenten an diesem Kultgegenstand gibt es wohl genug.
Für Hinweise zur Auffindung der "Saliera" sind 70.000 Euro ausgeschrieben!

Also wer hat Zeit zu suchen oder weiß was?

Vom Kultgegenstand zum Menschen Benvenuto Cellini. Nächstes Mal!

Inge Heidecker







Stein des Monats



"Der Rhyolith"

Kristallsystem: Trigonal

Bildung: Primär

Mineralklasse: Silikate / Oxide

Farbgebung: Weiß, grau, grünlich, rötlich

Chem.Formel, Mineralstoffe:
SiO2 + (Ca,K,Na)[AlSi3O8] + Ca2NaK(Mg,Fe)3(Fe,Al)2[(O,OH,F)2/Al2Si6O22]


Mineralogie:

Der Rhyolith ist ein vulkanisches Gestein, bestehend aus Quarz, Feldspat und Hornblende (überwiegend).
Als Heilstein verwendet man häufig grünen Rhyolith mit Chalcedon-Einschlüssen oder auch sandfarbenen Rhyolith mit glasigen Einschlüssen.


Mythologie:

Der Name Rhyolith kommt aus der griechischen Sprache "rhyx" was soviel heißt wie "Lavastrom".
Überlieferungen zu seiner Wirkung sind keine bekannt.


Esoterische Bedeutung:

Spirituell kann der Rhyolith den momentanen geistigen Zustand verstärken, ohne selbigen zu verändern.

Seelisch soll der Rhyolith das Selbstwertgefühl und die Selbstachtung stärken und wirkt emotional ausgleichend.

Mental kann der Rhyolith helfen, durch das Bewusstsein der eigenen Kraft, anstrengende Lebenssituationen konzentriert zu meistern.

Körperlich stärkt Rhyolith die körperliche Wiederstandskraft. Hauptsächlich wird er eingesetzt um Hautkrankheiten, verhärtetes Gewebe, Steinbildung, Grippe, Erkältungen und Infektionen zu behandeln.

Der Rhyolith sollte nach Möglichkeit am Körper getragen werden.



Haben Sie weitere Fragen zu diesem Stein, oder möchten Sie ihn eventuell erwerben? Kein Problem, da wir eine sehr gute Verbindung zu einem Mineralien-Gross-Fachhandel haben, können wir auf Ihre Fragen oder Anfragen fachmännischen Rat bieten.
Senden Sie einfach eine eMail an: anfrage@goldschmiede-koeln.de

Weitere Steine und "Steine des Monats" finden Sie wenn Sie hier klicken...





Ausgewählte Termine



Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim

In Hildesheim kann man die die Sonderausstellung "Placido Zuloaga, Spanische Schätze aus der Sammlung Khalili, London bestaunen. Vorgestellt wird die große Technik des Tauschierens mit besonderem Augenmerk auf das Damaszieren, was im Laufe der Jahrtausende von Europa aus in Asien Einzug hielt, in der islamischen Welt zu höchster Meisterschaft entwickelt wurde und schließlich den Weg zurück nach Europa fand.
Die Ausstellung läuft noch bis zum 31.08.2003.
Innerhalb dieses Events erklärt und vermittelt Matthias Lehr, Dozent am Fortbildungszentrum Ahlen die Technik des Tauschierens vom 25.-27. Juli. Der Besucher hat die Möglichkeit selbst kleine Arbeiten zu erstellen.

www.rpmuseum.de
www.goldschmiede-fz-ahlen.de


Schmuckmuseum Pforzheim

Sonderausstellung :"Geschichte(n) in Gold" bis zum 07.09.2003
100 Exponate aus dem Ungarischen Nationalmuseum Budapest vermitteln einen repräsentativen Eindruck vom Schmuck der ungarischen "high society" vom16.-bis in 20. Jahrhundert hinein.

www.schmuckmuseum-pforzheim.de








Weitere Termine



Deggendorf

Stadtmuseum, Östlicher Stadtgraben 28 "Die Welt der Kuna" bis zum 19.10.2003



Handwerksmuseum, Maria-Ward-Platz 1 "Der Silberschmuck der Mapuche" bis zum 19.10.2003





In eigener Sache & Quellen

Haftungsausschluss

Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - "Haftung für Links" hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert.

Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der externen, gelinkten Seiten haben.



Die Terminangaben sind alle ohne Gewähr.



Herrausgeber des Newsletters und Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV ist:

Die Goldschmiede Heidecker
Goldschmiedemeisterin Inge Heidecker
Kur-Kölner-Straße 24

57632 Burglahr

Tel.: 026 85 / 9 88 33 4



Quellen

- GZ, die Goldschmiede-Zeitung
- Die Steinheilkunde (von Michael Gienger)
- dpa



Nächste Ausgabe

Die Nächste Ausgabe erscheint am 11.08.2003





Newsletter-Archiv



Newsletter 01/2002 - Juni
Newsletter 02/2002 - Juli
Newsletter 03/2002 - August
Newsletter 04/2002 - September
Newsletter 05/2002 - Oktober
Newsletter 06/2002 - November
Newsletter 07/2002 - Dezember
Newsletter 08/2003 - Januar
Newsletter 09/2003 - Februar
Newsletter 10/2003 - März
Newsletter 11/2003 - April
Newsletter 12/2003 - Mai
---->Newsletter 14/2003 - Juli
Newsletter 17/2003 - Oktober
Newsletter 18/2004 - April









Ausgezeichnet mit dem:





Produced and Copyright 1999-2002 by digitalWebArt