Über den Schmuck und das Machen. Neue Goldschmiedearbeiten.

Gebundene Ausgabe - 140 Seiten
Verlag: Anabas Vlg., Frankfurt
Autor: Hermann Jünger
Erscheinungsdatum: 1996
ISBN: 3870382880
Durchschnittliche Bewertung: 4.0 von 5 Sternen





Autorenporträt

Mit dem Buch "Über den Schmuck und das Machen" geht Hermann Jünger über den üblichen, eine Ausstellung begleitenden Katalog hinaus. Die Skizzen und Abbildungen seiner in den letzten Jahren geschaffenen Schmuckstücke werden begleitet von Gedanken zum "Machen" als schöpferisches Tun. Es ist der Versuch, die Verbindung zwischen dem gedanklichen Werden und Entstehen und dem praktischen Machen zu verdeutlichen. Sein Buch enthält zu seinen Gedanken eine Sammlung von Schriften und Zitaten, die aufzeigen, daß "Machen" ein Menschheitsthema ist: Ohne Machen keine Erfahrung, keine Entwicklung. Die gelebte Verbundenheit von Kopf, Herz und Hand ist sicherlich ein Grund, warum Hermann Jünger heute in ungebrochener Lebendigkeit tätig ist. In Form und Material unverwechselbare Schmuckstücke sind das Ergebnis.


Vorwort

Mit dem Buch «Über den Schmuck und das Machen« geht Hermann Jünger über den üblichen, eine Ausstellung begleitenden Katalog hinaus. Die Skizzen und Abbildungen seiner in den letzten Jahren geschaffenen Schmuckstücken werden begleitet von Gedanken zum »Machen« als schöpferisches Tun. Es ist der Versuch, die Verbindung zwischen dem gedanklichen Werden und Entstehen und dem praktischen »Machen« zu verdeutlichen.

Sein Buch enthält zu seinen Gedanken eine Sammlung von Schriften und Zitaten, die aufzeigen, daß »Machen« ein Menschheitsthema ist: Ohne Machen keine Erfahrung, keine Entwicklung.

Die gelebte Verbundenheit von Kopf, Herz und Hand ist sicherlich ein Grund, warum Hermann Jünger heute in ungebrochener Lebendigkeit tätig ist. In Form und Material unverwechselbare Schmuckstücke sind das Ergebnis.

Durch Arbeit und Lehrtätigkeit hat er überzeugende Maßstäbe gesetzt und hat sie an mehrere Generationen von Gold- und-Silberschmieden weitergegeben. Dem seiner Lehrtätigkeit zugrunde liegenden Verständnis von Ausbildung könnte man den Satz »Von frühester Kindheit an ist der Mensch ein Begreifer, ein Macher, ein Gestalter. Die Lust dazu ist ihm angeboren. Sie zu fördern, zu vervollkommnen bedeutet Ausbildung« voranstellen.

Viele seiner Schüler sind heute anerkannte Gold- und Silberschmiede, die an der von München ausgehenden Entwicklung beteiligt sind.

Damit hat Hermann Jünger dazu beigetragen, daß München auch international zu einem Zentrum künstlerischen Schmuckes wurde.

Der Bayerische Kunstgewerbe-Verein freut sich, Schmuck von Hermann Jünger in der Galerie für angewandte Kunst zeigen zu können, nicht zuletzt auch deswegen, weil viele seiner Schüler den Verein mit ihren Arbeiten bereichern.

Ursula v. Haeften