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Eine Legierung ist eine Mischung von Metallen durch schmelzen, damit die Mischung stattfinden kann. Man legiert, um die Eigenschaften des Metalls, welches als größter Anteil enthalten ist, nach den jeweiligen Wünschen zu beeinflussen, z. B. Farbe, Preis und Härte. Die Anteilshöhe dieses Metalls zu den Zusatzmetallen wird in Tausendteilen angegeben, d.h. in einer 585er Goldlegierung sind von Tausendteilen Legierung 585 Teile Feingold enthalten. Man spricht dann vom Feingehalt der Legierung.
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Sie beginnen für handgefertigten Schmuck bei einem Feingehalt von 585/1000. Üblich ist auch die Verarbeitung von 750er Gold in Einzelfällen auch darüber. Das hängt von dem jeweiligen Entwurf ab. Zusatzmetalle sind für den Gelb – Rotgoldbereich Silber und Kupfer in unterschiedlichen Anteilen. Je weniger Silber- und je mehr Kupfer zulegiert wird desto roter die Farbe des Goldes. Gebe ich nur Silber hinzu erhalte ich Grüngold. Es wird zur Anfertigung von Jagdschmuck verwendet, ist sehr weich und deshalb nur kleinflächig für schmückendes Beiwerk, wie kleine Blätter geeignet. Kupfer härtet eine Legierung. Dementsprechend muß Rotgold öfter weichgeglüht werden, damit das Material nicht reißt. Weißgold erhält man durch den Zusatz von Palladium, weniger Silber und noch weniger Kupfer in der Legierung. Palladium verleiht der Goldlegierung ein bisschen die Eigenschaft (Farbe und Zähigkeit) von Platin, ist jedoch spezifisch leichter und preiswerter als Platin. |
Zusatzmetall ist grundsätzlich Kupfer. Silbergerät wird in Legierungen ab 800/1000 > Feingehalt angeboten. Für den Schmuckbereich ist das 925er Silber von Bedeutung. Es handelt sich hier um das sogenannte Sterlingsilber. |
Platin wird im Schmuckbereich grundsätzlich nicht unter einem Feingehalt von 950/1000 eingesetzt. Meistens wird es mit Palladium legiert. Man nennt es dann Fasserplatin. Für technisch wichtige Teile, wie Broschennadeln oder Ösen, setzt man eine Platin- Iridiumlegierung ein, weil Iridium stark härtend wirkt. |