Löten und SchweißenGelötet wurde im Altertum mit Hilfe von Kupfererzen, z. B. Malachit. Malachit wurde zu Staub zermahlen und mit der gleichen Menge Fischleim und etwas Wasser in einem Mörser zu einer Emulsion gerieben. Dieses "chemische Lot" wurde mit einem Pinsel auf das Werkstück entsprechend aufgetragen und dieses erhitzt, bis das Lot floß und die zu lötenden Teile miteinander verband. Diese Löttechnik gab den Goldschmieden des Altertums die wunderbare Möglichkeit feine Drähte und feinste Goldkügelchen auf Oberflächen zu löten ohne das diese zusammenflossen. Diese Technik nennt man Granulation. Die Etrusker brachten sie zur Meisterschaft und heute ist keiner mehr in der Lage Arbeiten solcher Feinheit auszuführen. Betriebe die heute mit Granulation arbeiten sind spezialisiert denn die Fertigung von Schmuckstücken in dieser Technik, ist sehr zeitaufwändig. Ansonsten wird im Goldbereich heute mit sogenannten Kontrollloten gelötet, d.h. das dass Lot für 750 er Gold den gleichen Feingehalt hat (- die Legierung des Lotes genauso viel Gold enthält wie das Werkstück). Lot wird fertig eingekauft und der Schmelzpunkt wird durch Legierungszusätze, wie Cadmium heruntergesetzt. Silberlote liegen im Feingehalt unter den gängigen Legierungen die verarbeitet werden. Es sind also keine Kontrolllote. Platin wird gerne geschweißt, da die Platinlote andersfarbig sind als das verarbeitete Metall selbst. Dazu steckt man in die Fuge dünn gewalztes Platinblech und erhitzt das Werkstück, bis das Blech und die Fuge auf beiden Seiten zusammenschmelzen.